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Wenn du den Garten ignorierst – ein ehrlicher Rückblick

Vor zwei Jahren habe ich mit viel Elan meinen kleinen Bauerngarten angelegt – Beete geplant, Pflanzen vorgezogen, geerntet.
Doch dieses Jahr? Ernüchterung pur. Ich habe meinen Garten vernachlässigt!

Hier kommt mein ehrliches Fazit: Was passiert, wenn man den Garten (aus Versehen) links liegen lässt.

Und nein – ich habe nicht faul auf der Couch geschimmelt. Aber das Leben forderte an vielen anderen Stellen meine volle Aufmerksamkeit. Die Quittung kam in diesem Gartenjahr deutlich zum Vorschein.

Kennst du das auch? Bist du manchmal unstrukturiert oder zu spät dran? Schreib’s mir gern in die Kommentare!

1. Pflanzen viel zu spät vorgezogen

Trotz meiner wachsenden Sammlung an Gartenbüchern bin ich bei manchen Aufgaben jedes Jahr wieder zu spät dran.

Diesmal fragte mein Mann ungefähr im März:
„Wann müssen wir eigentlich die Gemüsepflanzen vorziehen?“

Tja – Volltreffer! Wir starteten direkt am folgenden Wochenende mit der Aussaat in kleine Schälchen. Anfangs sah alles gut aus. Aber dann haben wir es mit dem Gießen übertrieben – und unsere zarten Pflänzchen sind uns nach und nach eingegangen.
Gartenfail Nummer 1.


2. Jungpflanzen zu spät ausgepflanzt

Nachdem das Vorziehen nichts geworden war, kauften wir im April Jungpflanzen. Da aber die Eisheiligen noch bevorstanden, durften sie nicht ins Beet. Stattdessen zogen sie ins Frühbeet – und überlebten dort nur mit viel Glück.

Erst Mitte Mai konnten sie in die Beete. Unsere Kohlsorten schützten wir dieses Mal mit einem Tunnel – im Vorjahr hatte uns die Kohlfliege fast alles weggefressen.
Jetzt, Ende Juli, sind die Pflanzen leider noch immer recht klein. Ganz anders als im ersten Jahr.

Vor rund 10 Tagen haben wir immerhin noch Bohnen gesät – sie schauen bereits neugierig aus der Erde. Vielleicht wird das ja noch was.


3. Ringelblumen-Dschungel

Im letzten Jahr hatten wir Ringelblumen und Tagetes – selbst vorgezogen und sehr erfolgreich. Dieses Jahr kamen sie freiwillig wieder. Und zwar überall.

Zwei Beete wurden komplett von ihnen übernommen. Ich habe in einem Beet die Hälfte entfernt, im anderen sie einfach wachsen lassen.

Rückblickend: ein Fehler. Jetzt wuchert ein Dschungel in Gelb und Orange – hübsch, aber wenig Platz für Gemüse.


4. Beeteinfassungen aus Weide – keine Empfehlung

Unsere schönen Weidengeflecht-Beeteinfassungen waren anfangs ein Hingucker. Jetzt – knapp zwei Jahre später – sind sie fast vollständig verrottet.

Sie sind empfindlich gegenüber Stößen (nicht ideal mit drei Hunden), und das Unkraut wächst ungehindert durchs Geflecht.
Leider muss ich sagen: Für unseren Garten sind sie keine gute Lösung. Wir werden sie ersetzen – womit, weiß ich allerdings noch nicht.


5. Unregelmäßige Gartenpflege

Zuerst war es zu kalt, dann zu nass, dann zu heiß. Dann krank. Dann keine Zeit.
Kennst du das?

Ich hatte mir vorgenommen: Jeden Tag eine halbe Stunde Gartenarbeit – das sollte doch machbar sein, oder?
Tja… war’s leider nicht. Also musste alles am Wochenende erledigt werden – und die Wochenenden wollte ich eigentlich mit meiner Familie verbringen.

Das Ergebnis: ein überforderter Garten und noch überfordertere Gärtner.


Fazit: Nächstes Jahr machen wir es besser

Wenn wir einen schönen Garten wollen, müssen wir Zeit und Energie investieren – regelmäßig, nicht nur phasenweise. Dieses Jahr heißt es nur noch: Schadensbegrenzung.

Für das nächste Gartenjahr will ich einen Gartenkalender erstellen – damit ich nicht wieder Wochen zu spät feststelle: „Mist, das hätten wir längst machen müssen.“

Und jetzt interessiert mich:
Wie war dein Gartenjahr bisher? Bist du gut im Plan oder kennst du das Chaos auch?
Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!


Viel Spaß beim Gärtnern – egal wie’s läuft!


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