Materialkunde im Strickbereich
Als ich den Titel „Materialkunde“ gelesen habe, hatte ich sofort ein Bild im Kopf: Schaf, Wolle, Spinnen, Färben – also die Reise von der Schafschur bis zum fertigen Knäuel. Das Beitragsbild verrät meine Vorstellung ganz gut.
Der Kurs hatte allerdings etwas ganz anderes im Sinn – und ehrlich gesagt war das viel hilfreicher.
Es ging nämlich um die praktische Seite des Strickens.
- Welche Stricknadeln eignen sich für welches Projekt?
- Welche Materialien gibt es bei Stricknadeln – und worin unterscheiden sie sich?
- Was sind Maschenmarkierer und wann braucht man sie wirklich?
- Welche Hilfsmittel sind unverzichtbar und was ist eher ein nettes Extra?
- Und wie lässt sich die Nadelstärke bestimmen, wenn die Beschriftung längst verschwunden ist?
Auch die Wolle selbst kommt zur Sprache – allerdings nicht mit einem Ausflug in die Wollherstellung, sondern mit der Frage: Welche Wolle passt eigentlich zu welchem Projekt?
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich in dieser ersten Lektion schon so viele Aha-Momente haben würde.
Für mich ist das ein guter Start in den Kurs und bestärkt mich in dem Gefühl, dass die Investition gut angelegt ist. Günstig ist die Strickklasse nicht, aber bislang habe ich den Eindruck, dass sie ihr Geld wert ist.
Jetzt freue ich mich auf das erste Projekt: eine Mütze.
