Das kleine Gewächshaus

Seit ein paar Jahren – genauer: seitdem wir den kleinen Bauerngarten haben – liege ich meinem Mann in den Ohren, dass ich ein kleines Gewächshaus möchte.

Die offensichtliche Frage meines Mannes: Wo soll denn das Teil hin? Dafür haben wir keinen Platz.

Also forschte ich auf unserem zugegeben kleinen Grundstück nach einer Möglichkeit, ein kleines Gewächshaus zu platzieren.

Mein favorisierter Standort war dort, wo derzeit das Holz für den Ofen lagerte. So ein hüüüübsches Anlehngewächshaus … Guck doch mal!

Den Preis hatte ich vorsorglich abgedeckt, als ich das Gewächshaus vorzeigte. Überzeugung sah anders aus und natürlich sah er den Preis. Mit „Du spinnst“ war das Thema vorerst ad acta gelegt.

Ein paar Monate später gab er sich geschlagen und mit einem knappen „Du kannst bestellen“ war das Gewächshaus freigegeben.

Nur … mittlerweile gab es das Gewächshaus gar nicht mehr.

Ich war enttäuscht. Die anderen Gewächshäuser, die von der Größe her gepasst hätten, mochte ich nicht.

Also weitersuchen.

Mittlerweile hatte ich einen anderen Ort entdeckt – ich Trottel – genau im Bauerngarten. Da gab es eine kleine gepflasterte Fläche, etwas überwachsen derzeit.

Mal fix die Maße genommen und recherchiert.

Was soll ich sagen: Ich habe ein kleines Gewächshaus gefunden, das so viel günstiger war als das Anlehngewächshaus und so perfekt auf diese kleine Fläche passte.

Preis, Optik und Lage überzeugten auch meinen Mann und so kauften wir ein kleines Gewächshaus.

Der Aufbau war eine heikle Sache, wurde aber Stück für Stück von meinem Mann alleine durchgeführt. Bis auf ein- oder zweimal Festhalten war für mich nichts zu helfen.

Gut – der Aufbau zog sich etwas und nutzbar war das Gewächshaus dann für diese Saison nicht mehr. Aber nächste Saison geht es rund.

Passt es nicht einfach ganz wunderbar dorthin?

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