Tag… noch nie gehört? Das macht nichts. Ich erkläre dir was darunter zu verstehen ist.
Begriffserklärung: Tag
Tag ist Englisch und bedeutet Etikett oder Anhänger. Im digitalen Bereich versteht man unter einem Tag eher ein Schlagwort, welches helfen soll Inhalte besser zu klassifizieren. Eine Unterteilung durch Tags kann vor allem auf großen Seiten hilfreich sein, um ein Chaos zu vermeiden. Auch soziale Medien verwenden Tags.
Wo begegnet mir der Begriff Tag?
(das habe ich die KI gefragt)
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1. Social Media: Vernetzung und Themen
In sozialen Netzwerken wie Instagram, X (Twitter) oder LinkedIn sind Tags das Herzstück der Navigation:
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Hashtags (#): Verschlagwortung von Themen (z. B. #Urlaub). Klickst du darauf, siehst du alle Beiträge zu diesem Thema.
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User-Tags (@): Das Markieren von Personen in Bildern oder Kommentaren. Dadurch wird das Profil der Person direkt verlinkt und sie erhält eine Benachrichtigung.
2. Organisation von Dateien und Inhalten
Tags helfen dir, Ordnung zu halten, ohne starre Ordnerstrukturen nutzen zu müssen:
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Dateimanagement: Bei macOS (Finder) oder modernen Cloud-Speichern kannst du Dateien farbige oder benannte Tags geben (z. B. „Wichtig“, „Projekt A“).
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Blogs und News-Seiten: Artikel sind oft am Ende mit Schlagworten versehen. Ein Klick auf den Tag „KI“ zeigt dir alle verwandten Artikel.
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E-Mails: In Gmail heißen Ordner eigentlich „Labels“, funktionieren aber wie Tags: Eine E-Mail kann gleichzeitig die Tags „Rechnung“ und „Auto“ haben.
3. Technik und Programmierung (Hinter den Kulissen)
Wenn du Webseiten baust oder Daten strukturierst, sind Tags die Bausteine:
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HTML-Tags: Das sind Befehle in spitzen Klammern, die dem Browser sagen, wie er Text anzeigen soll (z. B.
<b>für fett). -
Meta-Tags: Diese stehen im Quelltext einer Webseite. Sie sagen Google, worum es auf der Seite geht, sind für den normalen Leser aber unsichtbar.
4. E-Commerce und Unterhaltung
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Onlineshops: Produkte werden getaggt (z. B. „nachhaltig“, „Sale“, „Sommermode“), damit die Filterfunktion auf der Webseite funktioniert.
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Musik & Fotos: In MP3-Dateien stecken „ID3-Tags“ (Interpret, Album, Jahr). In Fotos speichern Kameras „Geotags“, also die Koordinaten des Aufnahmeorts.
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Gaming: In Spielen wie Minecraft oder auf Plattformen wie Steam werden Spiele mit Tags wie „Open World“ oder „Indie“ versehen.
Zusammenfassung: Was bringt ein Tag?
Ein Tag ist eine Metainformation. Er beschreibt ein Objekt (ein Bild, einen Text, eine Datei), ohne Teil des eigentlichen Inhalts zu sein. Das Ziel ist immer: Besseres Finden und Sortieren.
Tipp: Wenn du Ordnung in deinem digitalen Chaos schaffen willst, sind Tags oft mächtiger als Ordner, da eine Datei immer nur in einem Ordner liegen kann, aber unendlich viele Tags haben darf.
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