Context-Engineering… noch nie gehört? Das macht nichts. Ich erkläre dir was darunter zu verstehen ist.
Begriffserklärung: Context-Engineering
Context-Engineering bedeutet:
Du gibst einer KI die richtigen Informationen, damit sie präzise antwortet. Der „Kontext“ (also alles, was sie wissen soll) entscheidet über die Qualität der Ergebnisse. Das ist eine wichtige Fähigkeit, wenn du mit KI arbeitest.
Wo begegnet mir der Begriff Context-Engineering?
(das habe ich die KI gefragt)
Der Begriff Context-Engineering begegnet dir vor allem im Umfeld von KI-Systemen mit Large Language Models (LLMs). Konkret taucht er in diesen Kontexten auf:
1. KI- & LLM-Praxis (Nachfolger von „Prompt Engineering“)
-
In Blogs, Talks und Whitepapers von AI-Engineers und Researchern
-
Als Weiterentwicklung von Prompt Engineering:
→ Fokus nicht nur auf den Prompt, sondern auf das gesamte Kontext-Setup, das ein Modell bekommt (System-Prompt, Nutzerhistorie, Tools, Dokumente, Regeln, Speicher)
Typische Quellen:
-
OpenAI-, Anthropic-, LangChain-, LlamaIndex-Blogs
-
Artikel auf Medium, Substack, LessWrong
2. Software- & Systemarchitektur für KI
-
Bei RAG-Systemen (Retrieval-Augmented Generation)
-
In Diskussionen über:
-
Welche Informationen wann in den Kontext geladen werden
-
Token-Budget-Management
-
Kontext-Priorisierung und -Verdichtung
-
Hier ist Context-Engineering eine Architektur-Disziplin, nicht nur Textformulierung.
3. Konferenzen & Talks
-
AI-/ML-Konferenzen (z. B. NeurIPS-adjacent Talks, AI Engineer, OpenAI Dev Days)
-
Meetups zu Applied LLMs
Dort oft als Buzzword für „LLMs zuverlässig produktiv machen“.
4. GitHub & Developer-Dokumentation
-
In Repos zu:
-
Agenten-Frameworks
-
Chatbot-Backends
-
Memory-Systemen für LLMs
-
-
README-Texte sprechen zunehmend explizit von context engineering statt prompt engineering.
5. Abgrenzung (wichtig)
-
Nicht üblich in klassischer Informatik, Linguistik oder UX
-
Der Begriff ist jung (2023/24+), praxisgetrieben und noch nicht akademisch standardisiert
Kurz gesagt:
Du begegnest „Context-Engineering“ überall dort, wo Menschen versuchen, LLMs zuverlässig, kontrollierbar und skalierbar einzusetzen – jenseits eines cleveren Prompts.
